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Wie Erinnerungen hergestellt werden Ist es nicht interessant, wie man sich an einige Dinge im Leben sehr klar und deutlich erinnert, aber dass man sich an einige andere Dinge einfach nicht mehr erinnern kann, selbst, wenn Ihr Leben davon abhinge? Tatsächlich ist ein komplizierter Prozess in der Entstehung und Speicherung von Erinnerungen involviert, und nichts, was in Ihrem Gehirn passiert, geschieht durch Zufall. Wir erfahren die Dinge in der Welt durch all unsere Sinne - das Sehen, das Hören, das Tasten, das Schmecken und Riechen. Alles in unserer Außenwelt, erfahren wir durch diese Sinne. Wir sehen andere Menschen und hören die Gespräche mit ihnen; wir schmecken, was wir essen und trinken; wir fühlen das warme Wasser der Dusche über unseren Körper laufen und wir fühlen den Schmerz, wenn wir uns den großen Zeh stoßen. Diese Sinneseindrücke sind der erste Schritt im Gehirn, bis hin zur Herstellung von Erinnerungen. Eine der primären Funktionen des Gehirns ist es, seinen "Besitzer" vor Schäden zu schützen. Wenn die Sinne des Körpers etwas erfahren, das schmerzhaft oder unangenehm ist, dann geben die Sinne diesen Informationen eine höhere Priorität, wenn es um die Erinnerung geht. Haben Sie sich zum Beispiel noch nie gefragt, warum Sie automatisch zum Topflappen greifen, wenn Sie kochen? Das Gehirn erinnert sich, dass heiße Temperaturen Schmerz bedeuten können und diese Erinnerung hat zur Folge, dass Sie, zum Schutz Ihrer Haut, etwas zwischen Ihre Haut und der Pfanne bringen. In der Regel müssen Sie Ihren Zeh nur einmal an der Tischecke stoßen, damit Ihr Gehirn diese Erfahrung als dauerhafte Erinnerung in Ihrem Gedächtnis speichert und Sie somit das nächste Mal eine Tischecke in einer großen Entfernung passieren. Der Schmerz ist nicht die einzige Methode, die das Gehirn kennt, um sich zu schützen. Wenn Sie mit jemandem ein unangenehmes Gespräch haben, dann können sich Ihnen, wenn sie sich das nächste Mal sehen, die Haare sträuben - Ihr Gehirn bereitet sich auf eine Konfrontation vor oder drängt den Körper darauf, dass Sie diesen Bereich verlassen. Das Gehirn erstellt ebenfalls Erinnerungen für Dinge, die für Sie vorteilhaft oder notwendig sind. So zum Beispiel, können Sie sich hinter das Lenkrad eines Autos setzen und Sie wissen bereits automatisch, was Sie zu tun haben, weil Ihr Gehirn diese Erinnerung als nützlich klassifiziert und schon in Ihr Langzeitgedächtnis abgelegt hat. Ihr Gehirn weiß auch, dass Sie im Laufe Ihres Lebens eine Menge Schuhe benötigen und sich diese zubinden müssen. Somit wird der Prozess des Schnürsenkelbindens als nützlich klassifiziert und in Ihrem Langzeitgedächtnis abgelegt. Das Verstehen einiger grundlegender Kriterien, wie das Gehirn eine Erinnerung speichert, wird Ihnen helfen, zu verstehen, warum einige Erinnerungen verloren gehen oder einfach nicht für längere Zeit gespeichert werden. Das Gehirn entscheidet vielleicht unbewusst, dass Sie die Erinnerung nicht brauchen, was Sie vor zwei Tagen für Kleidung anhatten. Warum sollte es also diese Information speichern? Es gibt auch keinen Grund, sich an den letzten Film, den Sie im Kino sahen, zu erinnern - allenfalls, wenn Ihnen dieser Film auch wirklich gefallen hat (oder falls Sie diesen wirklich hassen); der Film diente seinem Zweck zu diesem Zeitpunkt und nachdem dieser Moment vergangen ist, sieht das Gehirn keinen Grund darin, die Erinnerung an diesen Film zu speichern. Diese "Ablehnung" von Informationen, die das Gehirn für unnötig oder trivial hält, ist einer der Gründe, warum es so schwierig oder gar unmöglich ist, sich an viele Dinge zu erinnern. Es steckt aber noch sehr viel mehr dahinter, als nur dieses alleine. gedächtnis,training,trainieren,fit,gehirn,jogging |